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Hospiz Horn e. V.

. . . . . .wenn der Mensch den Menschen braucht

Kinder, Tod und Trauer

Auf dieser Seite:


weinendes Kind

Kinder – Sterben und Tod

Ansprechpartnerin: Margrit Ruzicka, Erzieherin und Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Familienberatung.

Kinder jeglichen Alters erleben Abschied, erleben Trennungen, erleben Verluste, erleben den Tod und erleben die Trauer – Jeweils in ihrer individuellen und altersspezifischen Art und Weise. Wir können Kinder und Jugendliche nicht vor diesen schmerzlichen Erfahrungen bewahren. Kinder und Jugendliche mit ihren Erfahrungen von Abschied und Verlust, von Tod und Trauer nicht allein zu lassen, sondern sie zu verstehen, sie mit ihren Gefühlen anzunehmen und sie darin zu begleiten, ist eine besondere Aufgabe für alle, die mit Kindern leben und arbeiten.

Wir bieten an:

Einen Flyer mit Einzelheiten zu diesem Angebot können Sie hier herunterladen.

Farbige Streifen zur 
	Symbolisierung der Netzwerkteilnehmer

2012 haben Vertreterinnen verschiedener Institutionen ein

Netzwerk

gegründet.
Ziel ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Bremen und im Bremer Umland, die mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind.
Krankheit, Sterben, Tod und Trauer sind auch im Kindesalter Teil des Lebens. Wenn junge Menschen vor dieser Lebensaufgabe stehen, brauchen sie ihre Eltern oder andere nahe Bezugspersonen verlässlich an ihrer Seite. Manchmal tut es dabei gut, sich auch Unterstützung und Hilfe von außen zu holen, um durch schwierige Lebenszeiten zu kommen.
In Bremen und im Bremer Umland gibt es unterschiedliche Institutionen, die zu diesen Themen Angebote machen. Daraus ist ein aktives Netzwerk entstanden. Es setzt sich dafür ein, dass Unterstützung und Hilfe dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Diese Kartensammlung soll verdeutlichen, wer Ansprechpartnerin für welche Anliegen sein kann. Jede von uns nimmt Ihre Fragen gerne entgegen.

Hier die einzelnen Teilnehmer dieses Netzwerks — die Links führen jeweils zu einer kurzen Selbstdarstellung der betreffenden Institution als PDF-Datei, inhaltsgleich mit Informationskarten, die bei den einzelnen Einrichtungen erhältlich sind.

Gespräche und Beratung für Eltern: 

Kommt mein Opa jetzt nie wieder?

Mit Kindern über Abschied, Tod und Trauer sprechen

Gespräche über Abschied und Trauer, über Sterben und Tod bereiten uns Probleme – besonders, wenn wir in einer Krise mit Kindern über dieses schwierige Thema sprechen müssen.

„Es passiert eben nicht nur in anderen Familien:
Plötzlich ist er da, der Tod,
mit voller Wucht.
Es trifft Freunde, Verwandte, die eigenen Eltern oder Geschwister.
Manchmal unerwartet, manchmal auch erwartet, weil jemand langsam
durch eine Krankheit sterben muss.
Das Liebste, was man hatte, ist gestorben.“

Aus: Und wenn ich falle? Vom Mut, traurig zu sein (Marie-Thérèse Schins)

Kinder erleben unabhängig vom Lebensalter Abschiede und Trauer: die Trennung und Scheidung der Eltern, die schwere Erkrankung von Eltern oder Geschwisterkindern, und manchmal müssen sie sich mit dem Sterben und dem Tod eines geliebten Menschen auseinander setzen. Kinder reagieren sehr sensibel auf Stimmungen und Atmosphäre und nehmen mit feinen Antennen Veränderungen im Verhalten und Befinden der Eltern und anderer Familienangehöriger wahr. In diesen Zeiten der emotionalen Verunsicherung brauchen sie verlässliche Erwachsene, die mit ihnen sprechen, sie beteiligen und Klarheit in die unsichere Situation bringen; das Ver-Schweigen schafft unnötige ängste und bietet Kindern viel Raum für bedrohliche Phantasien. Begegnungen mit Verlust und Trauer sind Bestandteile des Lebens, dass gilt auch für das Leben von Kindern; wir können sie nicht vor den schmerzlichen Erfahrungen des Lebens bewahren, können ihnen aber fürsorgliche Begleiterinnen und Begleiter sein. In einer für Familien schwierigen Lebenssituation kann ein Gespräch unterstützend und hilfreich sein, Fragen und Unsicherheiten können ausgesprochen und geklärt werden. Das Gespräch und die Beratung bieten wir Ihnen kostenfrei an.

Ihre Ansprechpartnerin: Margrit Ruzicka, Erzieherin Diplom - Sozialpädagogin, Systemische Familienberatung
Termin: Gesprächstermine vereinbaren wir nach Ihren Wünschen und unseren Möglichkeiten Ort: Hospiz Horn e.V. Riekestraße 2, Bremen

Einen Flyer (PDF) mit Informationen für Eltern können Sie hier herunterladen.

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weinendes Kind

Thema:

Sterben und Tod –
auch ein Thema in der Schule

Beratung und Fortbildung für Lehrkräfte und Schulpädagog-innen

4 Termine je 3 Stunden
Veranstalter:HOSPIZ HORN e.V.,
Riekestraße 2, 28359 Bremen
0421 – 235 235; HospizHorn@aol.com;
www.hospiz-horn.de
Referentin:Margrit Ruzicka; Sozialpädagogin,
Systemische Familienberatung,
Hospizmitarbeiterin
Ort: HOSPIZ HORN e.V.;
Riekestraße 2, Bremen
Termine:mittwochs, jeweils 15 – 18 Uhr

Der Tod macht auch vor der Schule nicht Halt.

Schülerinnen und Schüler erkranken unheilbar, ihre Großeltern, Mutter oder Vater, Geschwister, Freundinnen / Freunde, Mitschülerinnen / Mitschüler oder Lehrkräfte sterben durch Krankheiten, Unfall oder Gewalttaten, Suizid.

Diese schmerzhaften Verluste müssen betrauert werden, und Trauer braucht Zeit, Raum und verständnisvolle Begegnungen.

Die vielfältigen Auswirkungen dieser existenziellen Erfahrungen und Gefühle bringen betroffene Kinder und Jugendliche täglich mit in den Unterricht – über Wochen und Monate. Auch außerhalb von aktuellen leidvollen Erfahrungen beschäftigen sich Kinder und Jugendlichen intensiv mit dem Thema Sterben und Tod.

(Un-)abhängig vom Alter gibt es unzählige Fragen, Erfahrungen, Geschichten, Phantasien, Befürchtungen und ängste, die zu thematisieren ein wesentlicher Baustein sozialer Entwicklung und Bildung ist. Die Fortbildung verdeutlicht den Sinn und die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit diesem vielschichtigen Thema auch und besonders im Schulalltag.

Sie kann Lehrerinnen und Lehrern Mut machen, sich diesem schwierigen Thema zuzuwenden, und damit Schülerinnen und Schülern nachhaltige Lebens vorbereitende Erfahrungen und Erkenntnisse zu ermöglichen.

1. Welche Farbe hat die Trauer?
  • Verlusterfahrungen und Trauer
  • Aspekte der Kindertrauer
  • Literatur
2. Welche Farbe hat der Tod?
  • Krebskranke Kinder in der Schule
  • Unterrichtseinheiten und –materialien
  • Kinderhospizarbeit
3. Welche Farbe hat die Angst?
  • Trauma und aktuelle Traumatisierung
  • Erkennen einer Traumatisierung
  • Erste Hilfe für traumatisierte SchülerInnen
4. Welche Farbe hat die Not?
  • Notfallsituationen im Schulalltag
  • Situationsanalyse und Handlungsempfehlungen
  • Notfallkoffer

Ein Informationsblatt (PDF) mit diesen Informationen können Sie hier herunterladen.

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Beratung, Fortbildung und Projektarbeit zu einem komplexen pädagogischen Thema:

Warum, lieber Tod…

Abschied und Trauer – ein ganz besonderes Thema in der Kindertagesstätte —
Beratung und Fortbildung für MitarbeiterInnen in der pädagogischen Arbeit

Kinder erleben vom Beginn ihres Lebens an Abschied und Trennung: Alltägliche Abschiede, schwierige Trennungsprozesse und den endgültigen Verlust eines Menschen durch den Tod. Kinder erleben immer wieder Trauer – sie ist die natürliche Reaktion auf einen Verlust, sie dient dem Verabschieden und damit der MÖglichkeit der Neuorientierung.

Kindertrauer beinhaltet eine Fülle von Gefühlen und Fragen, die sowohl ausgelebt und geäußert als auch verborgen und verschwiegen werden. Erzieherinnen und Erzieher können Kindern erst mit deren Gefühlen begegnen, auf ihre Fragen reagieren und ihnen ein Verständnis vom Leben und vom Tod ermöglichen, wenn sie selbst eine eigene Haltung zum Leben, zum Sterben und zum Tod entwickelt haben.

Die Voraussetzung dafür ist die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema.
Allein der pädagogische Umgang ist keine Alternative zu einer verständnisvollen Begleitung; diese setzt die Auseinandersetzung mit der eigenen Trauererfahrung, die Kenntnis von Trauerprozessen und das Wissen um die besonderen Aspekte der Kindertrauer voraus.

Neben den Eltern tragen auch pädagogische Bezugspersonen maßgeblich dazu bei, dass Kinder eine eigene Vorstellung vom Leben und vom Tod entwickeln kÖnnen und mit den damit verbundenen Gefühlen umzugehen. Die Begleitung von Kinder in einer schwierigen Lebenssituation, sowie die Thematisierung von Abschied, Tod und Trauer in der alltäglichen pädagogischen Arbeit, eröffnen Kindern die Möglichkeit, das Leben in seiner Vielfalt kennen zu lernen – und auch in schweren Zeiten die Erfahrung von Verbundenheit und Angenommensein zu machen.

Ihre Ansprechpartnerin: Margrit Ruzicka, Erzieherin Diplom - Sozialpädagogin, Systemische Familienberatung ( Telefon Hospiz Horn e. V.: 0421 235 235)

Termin: Gesprächstermine vereinbaren wir nach Ihren Wünschen und unseren Möglichkeiten

Einen Flyer (PDF) mit diesen Informationen können Sie hier herunterladen.


©2005 Hospiz Horn e.V.

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Lesendes Kind Wenn Kinder trauern…

Die Kleine Bibliothek für schwierige Zeiten

Ab Januar 2010 erweitert Hospiz Horn e.V. das Beratungsangebot um eine vielseitige und bunt illustrierte Neuheit: Eine Bibliothek zum Thema Kindertrauer.

Ca. 50 Bilder-, Lese- und Fachbücher zu den unterschiedlichen Verlustereignissen im Leben von Kindern stehen zur Ausleihe bereit; Beratung durch die Initiatorin und Ansprechpartnerin Margrit Ruzicka inklusive. Das Ausleihen der Bücher ist kostenlos; zum Erhalt und zur Erweiterung der „Kleine Bibliothek für schwierige Zeiten“ sind Spenden jederzeit willkommen.

Ein informatives Faltblatt dazu können Sie hier einsehen bzw. herunterladen.

Die Nutzungsordnung für diese Bibliothek können Sie hier einsehen.

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©2005 Hospiz Horn e.V.

Aktualisiert am 12. Dezember 2016.