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Hospiz Horn e. V.

. . . . . .wenn der Mensch den Menschen braucht

Projekte

Projekte, an denen Hospiz Horn e. V. arbeitet:

Kooperation mit der Bremer Heimstiftung:

"Miteinander - Füreinander"

Seit 1997 gibt es eine Kooperation zwischen der Bremer Heimstiftung und dem Ambulanten Hospizdienst Hospiz Horn e.V., aus der sich eine vielfältige Zusammenarbeit entwickelt hat:

Zusammenfassend dargestellt ist diese fruchtbare und sich ständig weiter entwickelnde Kooperation in der Dokumentationsbroschüre "Miteinander - Füreinander - Kommunikation und Kooperation für ein liebevoll begleitetes Sterben in den Häusern der Bremer Heimstiftung".

Die hospizliche Versorgung von Altenwohn- und Pflegeheimen ist ein vielerorts noch wenig befriedigend gelöstes Problem. Deswegen hat die Zusammenarbeit zwischen Hospiz Horn e. V. und der Bremer Heimstiftung als dem größten Träger derartiger Einrichtungen in Bremen innovativen Charakter. Das wurde im Jahr 2005 mit der Zuerkennung des Altenpflegepreises (verliehen vom Vincentz Network und der Zeitschrift "Altenpflege") gewürdigt. Hier eine entsprechende Dokumentation.

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Am 27. April 2010 haben wir in Huchting im Stadtteilhaus ein Beratungsbüro eröffnet.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

„Palliativprojekt“

Hospiz Horn e. V. ist Partner der Bremer Heimstiftung und Ansprechpartner für die hospizliche Betreuung der Heimbewohner.
Die Ehrenamtlichen, die die Schwerkranken und Sterbenden in den Heimen besuchen, können nicht umhin, wahrzunehmen, daß deren palliative Versorgung häufig lückenhaft ist. Dieser Mangel ist auch allgemein bekannt, und es gibt inzwischen an vielen Stellen Deutschlands Initiativen und Bemühungen, ihn zu beheben. Mancherorts sind bereits „Palliative Netzwerke“ entstanden, die auch für Bremen Vorbild sein können.
Wichtige Probleme in diesem Bereich sind die Schmerzbehandlung und die Akutbetreuung Sterbender.
Die Bremer Heimstiftung hat diese Probleme seit Jahren erkannt. Sie hat dafür gesorgt, daß in den meisten Heimen Fachkräfte in „Palliativer Geriatrie“ aus- und fortgebildet wurden und für diesen Bereich zur Verfügung stehen.
Um den Gedanken der palliativen Versorgung allerdings auf breiter Front zu verwirklichen, braucht es mehr. Es müssen

Es soll zunächst modellhaft in einem Haus der Heimstiftung die palliative Versorgung auf ein neues Niveau gebracht werden (Fortbildung der Pflegenden, Ärztekreis), um dann dieses Modell auf andere Einrichtungen der Heimstiftung zu übertragen.
Als Leitfaden für die Betreuung von Sterbenden wurde eine Broschüre des auch in Deutschland bekannten Palliativmediziners Stein Husebø an die Pflegenden der Heimstiftung verteilt. Da nach wie vor Bedarf an weiteren Exemplaren besteht, ist eine Textfassung hier - mit Genehmigung des Autors - als PDF-Datei (200 KB) herunterladbar.

Über den derzeitigen Stand unserer palliativen Projektarbeit berichtet ein Vortrag, den Dr. Schottky auf dem Info-Forum November 2006 gehalten hat und dessen Text Sie als PDF-Datei hier herunterladen können.

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"Schmerzprojekt"

Ein besonderer Schwerpunkt des "Palliativprojekts" war von Anfang an die Schmerzbehandlung alter Menschen in Einrichtungen der BHS. Die Betreuung chronisch schmerzkranker Patienten ist ohnehin in Deutschland noch nicht ausreichend und flächendeckend; das gilt für Menschen im Heim in verstärktem Maße.
So hat denn auf eine Anregung von Hospiz Horn die Qualitätsabteilung der BHS einen neuen "Qualitätsstandard Schmerz" entwickelt, erprobt und schließlich verbindlich in ihren Häusern eingeführt.
Für dieses Teilprojekt hat uns - der Bremer Heimstiftung mit Hospiz Horn zusammen - der Vincentz-Verlag in diesem Jahr (2009) den 3. Platz bei der alljährlichen Verleihung des Altenpflegepreises zuerkannt.

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„Ethische Fallbesprechungen“

Auch dieses Projekt ist eine Gemeinschaftswerk mit der Bremer Heimstiftung.
Der Grundgedanke: Ethische Konflikte – vor allem am Lebensende, aber keineswegs darauf beschränkt – sind im Alltag der Pflegenden und Behandelnden nicht selten. Viele Einrichtungen haben die Entscheidungsnöte ihrer Mitarbeiter und auch der zugeordneten Außenstehenden (Ärzte, Betreuer, Angehörige) erkannt und haben Institutionen eingerichtet, die diesen Nöten abhelfen. Das sind z. B. klinische Ethikkomitees, die verbindliche Richtlinien, z. B. in Form von Leitbildern, z. T. auch Entscheidungen in konkreten Fällen, bearbeiten.
Als hervorragendes Instrument zur Bewältigung konkreter Entscheidungsnöte und –konflikte hat sich die „Ethische Fallbesprechung“ andernorts bewährt, und es gibt inzwischen eine ausgedehnte professionelle Befassung mit diesem Thema.
Die Bremer Heimstiftung bietet für ihre Mitarbeiter seit etwa 2 Jahren in Zusammenarbeit mit Hospiz Horn e. V. ethische Fallbesprechungen an.
Wegen der zunehmenden Bedeutung des Themas "Ethik" in Einrichtungen haben wir dieser Thematik eine eigene Seite gewidmet, in der "Philosophie" und Praxis der Methode ausführlicher dargestellt werden.
Die Bremer Heimstiftung und Hospiz Horn e. V. haben vorgeschlagen, dieses Modell in anderen Bereichen in Bremen bekannt zu machen und vielleicht auf Bremer Ebene zu einer Zusammenarbeit – z. B. durch Einrichtung eines übergeordnetetn Ethik-Gremiums – der interessierten Dienste und Einrichtungen zu kommen.

Um die Methode der Ethischen Fallbesprechung innerhalb und außerhalb der Bremer Heimstiftung zu propagieren, hat Frau Petra Scholz, Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum der BHS, zusammen mit Hospiz Horn eine Broschüre erstellt, mit der tatkräftigen technischen und finanziellen Unterstützung der Gesundheitssenatorin. Wir haben freundlicherweise das Recht bekommen, sie auf dieser Seite zu veröffentlichen:

"So geht es nicht weiter" (PDF, 560 kB)

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Umfrage in den Häusern der Bremer Heimstiftung

Im Winter 2003/2004 startete Hospiz Horn e. V. mit Unterstützung der Bremer Heimstiftung eine Umfrage in deren Häusern zum Thema Sterben und Tod.Es wurden insgesamt 89 Bewohner, außerdem auch Pflegende und Angehörige zu ihren Vorstellungen zu einem "guten" Sterben und Abschiednehmen befragt. Das Ergebnis wurde in einer Broschüre zusammengefaßt, die hier als PDF-Datei (380 KB) herunterladbar ist. Dort sind auch methodische Einzelheiten zu entnehmen.
Es zeigt sich, dass das Thema auch für die Betroffenen selbst kein Tabu mehr ist.

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Horusauge

Schulprojekt "Horus-Hospiz"

Von Juni 2005 bis Juni 2008 hat Hospiz Horn ein pädagogikbezogenes Projekt mit der Förderung des Bundes-Familienministeriums (BMFSJ) durchgeführt, u. zwar im Rahmen des "Dialogs der Generationen". Ziel des Projektes war es, eine Internetplattform mit hospizbezogenen pädagogischen Inhalten aufzubauen, als Hilfestellung bei kritischen Problemen (Todesfall, Suizid), als Materialquelle für Unterrichtsthemen und als Austauschforum für alle Themen, die in irgendeiner Weise den hospizlichen Horizont umfassen. Das sind ja nicht wenige. Wir haben eine telefonische Umfrage bei Hospizdiensten (überwiegend ambulant tätige Dienste) und eine Newsletter gestartet.

Das Projekt ist abgeschlossen, wir werden es nicht fortsetzen. Die Resonanz war gering, insbesondere ist es nicht gelungen, einen Kreis von Interessierten zu gewinnen (eine "community"), die sich aktiv an der Gestaltung und am Einbringen von Inhalten beteiligt. Das, obwohl sehr viele Hospizinitiativen Interesse bekundeten und/oder Kontakte zu Schulen haben.

Einen abschließenden Erfahrungsbericht können Sie hier einsehen bzw. herunterladen. Die Internetplattform ist (vorläufig) noch unter der URL http://www.horus-hospiz.de erreichbar. Der Verein erwägt, die nicht oder wenig pädagogikbezogenen Inhalte unter den Stichworten "Hospiz - Bildung - Kultur" weiter anzubieten, möglicherweise als Erweiterung dieser Website.

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©2005 Hospiz Horn e.V.

Aktualisiert am 20. 07. 2010